Zwei Radfahrer fahren nebeneinander mit ihren S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes auf einem Schotterweg.
(Foto: specialized.com)

E-Gravelbike S-Works Turbo Creo 2 im Detail

Das S-Works Turbo Creo 2 ist ein E-Gravelbike, das zeigt, wohin sich dieses Segment bewegt: weg vom reinen Nischenprodukt, hin zum vielseitigen Sportgerät für lange Tage, wechselnden Untergrund und hohe Ansprüche an Fahrgefühl und Technik. Die Eckdaten setzen ein klares Zeichen. Das leichte Antriebssystem, der Carbonrahmen, die großzügige Reifenfreiheit und die edle Ausstattung machen das Rad zu einer Maschine, die nicht auf einen einzigen Einsatzzweck festgelegt ist. Es eignet sich für breite Straßen ebenso wie für lose Schotterwege und ruppige Passagen. In dieser Offenheit liegt seine Stärke. Das Creo 2 ist nicht nur auf Tempo ausgelegt, sondern auf Souveränität. Es soll auf langen Strecken ruhig, kontrolliert und effizient bleiben.

Antrieb mit Charakter

Nahaufnahme des schwarzen Carbonrahmens eines E-Gravelbikes, Fokus auf den Bereich um das Tretlager, die Kurbel und das Hinterrad mit einem tanfarbenen Gravelreifen.
Nahaufnahme des Tretlagerbereichs und des Hinterrads mit Reifen. (Foto: specialized.com)

Im Zentrum steht der Specialized 1.2 SL Custom Lightweight Motor. Er liefert 320 Watt Leistung und 50 Newtonmeter Drehmoment. Wichtig ist hier die Art der Unterstützung: natürlicher, leiser und über eine passende Trittfrequenz hinweg gleichmäßig. Das ist bei einem sportlichen E-Gravelbike entscheidender als ein starker Schub. Das Rad bleibt auf losem Untergrund kontrollierbar, bietet auf langen Anstiegen Reserven und wirkt auf Asphalt nicht träge. Der integrierte 320-Wh-Akku reicht für bis zu fünf Stunden. Für ausgedehnte Touren oder anspruchsvolle Mixed-Surface-Etappen unterstützt der Antrieb den Charakter des Rads, ohne zu dominieren. Die leisere Arbeitsweise sorgt für ein Fahrerlebnis, das weniger technisch und stärker nach klassischem Radfahren wirkt.

Future Shock als Schlüsselfunktion

Das schwarze S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbike mit Fokus auf den Rahmen, die RockShox Dropper-Stütze und die Lenkerpartie.
Detailansicht des Rahmens, Lenkers und Sattels (Foto: specialized.com)

Die Future Shock 3.0 an der Front bietet 20 Millimeter Federweg am Lenker und reduziert Schläge um 53 Prozent. Bei einem Gravelbike mit Motorunterstützung ist das ein passender Ansatz. Das Rad ist für lange Distanzen und Untergründe gedacht, auf denen dauerhafte Vibrationen Kräfte kosten. Indem die Front Unruhe aus dem Cockpit nimmt, bleiben Hände, Schultern und Oberkörper frischer. Das verbessert Komfort und Kontrolle. Auf Schotter entsteht Sicherheit aus einem ruhigen Lenker. Das Creo 2 setzt auf eine feine, sportliche Lösung. In Verbindung mit den 700 x 50c großen Reifen entsteht ein Paket, das Härten entschärft, ohne das direkte Fahrgefühl aufzugeben.

Viel Reifen, viel Ruhe, viel Einsatzbereich

Detailaufnahme eines schwarzen S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes mit Fokus auf den Lenker, die Gabel und den Vorderradreifen.
Vorderansicht des Lenkers, Rahmens. Besonder gut zu erkennen: die profilierten Reifen. (Foto: specialized.com)

Die Reifenfreiheit bis 29 x 2,2 Zoll zeigt das breite Einsatzspektrum des Rahmens. Serienmäßig rollt das Rad auf Tracer TLR All Terrain Gravel Tires in 700 x 50c. Das Format bringt mehr Volumen für Komfort, Traktion und Gelassenheit auf unruhigem Untergrund. Mit Motorunterstützung fällt der Nachteil größerer Reifen auf der Straße weniger ins Gewicht. Das macht das Creo 2 interessant für Fahrer, die ihr Rad nicht streng nach Disziplin trennen. Die progressive Geometrie mit einer auf Ausdauer ausgelegten Sitzposition – für Rahmengröße 56 etwa 607 Millimeter Stack und 392 Millimeter Reach – sorgt für eine Haltung, die sportlich bleibt, ohne unnötige Härte.

Edle Teile mit funktionalem Nutzen

S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbike in voller Größe, schwarzer Carbonrahmen, Sandreifen, schwarze Felgen und schwarzer Lenker.
Das Specialized S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbike macht mit den sandfarbenen Reifen eine richtig gute Figur. (Foto: specialized.com)

Die Ausstattung ist im Highend-Bereich, aber funktional. SRAM RED AXS E1 an den Hebeln, SRAM RED AXS vorne beziehungsweise RED E1 hinten an den Bremsen und das SRAM XX1 Eagle AXS Schaltwerk verbinden Rennrad- und Offroad-Gene. Die 10-50-Kassette mit zwölf Gängen und dem 44er-Kettenblatt bietet Bandbreite: schnell für Straßenpassagen und klein für steile Rampen. Die leichten Roval Terra CLX II Laufräder sind tubeless-ready mit 25 Millimetern Innenweite, passend zu voluminösen Gravelreifen. Die SRAM Reverb AXS XPLR Dropper-Stütze bringt auf technischen Abfahrten mehr Bewegungsfreiheit und Kontrolle. Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger erweitern den Nutzwert.

Leicht, digital und klar positioniert

Detailaufnahme des schwarzen Rahmens eines S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes mit integriertem Display, das Geschwindigkeit und Akkustand anzeigt.
Nahaufnahme des schlanken Rahmens mit integriertem Display des E-Gravelbikes. (Foto: specialized.com)

Mit 12,87 Kilogramm in Größe 56 ist das Rad für ein voll ausgestattetes E-Gravelbike leicht. Das beeinflusst Antritt, Handling und Rangieren. Das Specialized MasterMind TCU dient als Steuerzentrale mit Infos zum Ladestand, 120 möglichen Display-Konfigurationen, MicroTune für Feinabstimmung, Over-the-Air-Updates sowie ANT+ und Bluetooth. Bei einem E-Bike dieser Klasse ist intuitive Steuerung entscheidend. Unterm Strich ist das S-Works Turbo Creo 2 ein modernes E-Gravelbike für alle, die Reichweite, Leichtbau, Komfort und Geländetauglichkeit kombinieren möchten. Der Preis für das S-Works Turbo Creo 2 SRAM RED / XX1 Eagle AXS beträgt 12.999,00 Euro.

Bilder: Hersteller

FAQ

Für wen eignet sich das S-Works Turbo Creo 2 besonders?

Nahaufnahme des schwarzen Carbonrahmens eines S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes mit Fokus auf das integrierte Antriebssystem und die Kurbelgarnitur.
Nahaufnahme des Unterrohrs mit integriertem Akku und Kurbelgarnitur. (Foto: specialized.com)

Das S-Works Turbo Creo 2 richtet sich an sportliche Fahrer, die auf langen Strecken mehr Reichweite, Komfort und Vielseitigkeit suchen, ohne auf ein dynamisches Fahrgefühl zu verzichten. Es ist ideal für Kombinationen aus Asphalt, Schotter und anspruchsvolleren Naturwegen. Durch den leichten Motor, die große Reifenfreiheit und die hochwertige Ausstattung spricht es Gravel-Fans und ambitionierte Tourenfahrer an. Wer ein E-Bike sucht, das sich sportlich und kontrolliert anfühlt, findet hier ein stimmiges Paket.

Was macht die Future Shock 3.0 im Alltag und auf Touren so wichtig?

Frontale Ansicht des S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes mit Reifen, Lenker und Vorbau vor dunklem Hintergrund.
In der Vorderansicht des S-Works Turbo Creo 2 E-Gravelbikes sieht man wie breit die Reifen sind. (Foto: specialized.com)

Die Future Shock 3.0 beeinflusst, wie ruhig und sicher sich das Rad auf wechselndem Untergrund fahren lässt. Auf langen Gravel-Touren reduzieren Vibrationen die Belastung für Hände, Arme und Schultern. Das System nimmt Unruhe aus dem Cockpit und sorgt für mehr Kontrolle, Entspannung und Reserven. Im Alltag bedeutet das mehr Komfort auf schlechten Wegen, auf Touren mehr Präzision und weniger körperliche Belastung.

Ist der hohe Preis des S-Works Turbo Creo 2 nachvollziehbar?

Der Preis ist hoch, lässt sich aber mit den Eigenschaften erklären: leichter Carbonrahmen, fein abgestimmter Motor, moderne Elektronik, hochwertige Federung und Top-Komponenten. Dazu kommen geringes Gewicht, breite Einsatzbarkeit und Details wie Dropper-Stütze, digitale Steuerung und Montagemöglichkeiten. Es ist für eine kleine Zielgruppe mit großem Budget gedacht. Wer kompromisslose Technik sucht, versteht den Preis als Positionierung.

 

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