Storck denkt das e:drenalin als Familie, nicht als Einzelstück. Genau da sitzt der Reiz dieses Carbon-E-MTBs: unterschiedliche Spielarten des Geländefahrens in einem Konzept, statt sich auf einen Fahrertyp festzulegen. Lange Trail-Tage, steile Anstiege, wechselnde Untergründe, anspruchsvolle All-Mountain- oder Enduro-Strecken – darin ergibt die Idee Sinn. Carbon-Chassis, kräftige E-Antriebe, verschiedene Setups. Der gemeinsame Nenner bleibt klar: elektrische Unterstützung im Gelände, ausgelegt auf Reichweite, Höhenmeter und kontrollierte Reserven. Als Ridestyle ist das E-MTB gesetzt, beim Antrieb reicht die Spanne bis 150 Newtonmeter, beim Rahmen setzt Storck durchgängig auf Carbon. Material, Motorisierung und Einsatzbereich laufen hier konsequent zusammen. Innerhalb der Kategorie fällt das auf.

Drei Charaktere für drei Arten von Gelände
Die Familie steht breit. Drei Setups, drei Charaktere.
Das e:DRENALIN.2 GTS richtet sich als vielseitiges Trail- und All-Mountain-Bike an sportliche Einsätze auf wechselndem Terrain. Das e:DRENALIN.2 SRS legt den Schwerpunkt auf besonders kräftige Unterstützung und positioniert sich als All-Mountain-Kraftpaket. Mit dem neuen e:DRENALIN.3 M2S kommt die deutlich schärfere Ausprägung dazu: ein E-Enduro mit maximalen Reserven.
Dieser Dreiklang trägt das Konzept. Storck verkauft keinen goldenen Mittelweg. Trail, All-Mountain und Enduro liegen im E-MTB-Segment eng beieinander, in den Anforderungen sind sie nicht identisch. Ein vielseitiges Trail-Bike braucht eine andere Gewichtung als ein Rad für wiederholte, ruppige Abfahrten. Lange Runden im Mittelgebirge müssen anders überzeugen als ein Setup für steiles, forderndes Gelände. Genau darauf antwortet die Modellfamilie. Punkt.
Vom Trail bis zum E-Enduro
GTS steht für Vielseitigkeit, SRS für Nachdruck am Berg, M2S für maximale Reserven. Die Aufteilung bleibt nah an den realen Einsatzszenarien im Gelände. Deshalb trägt sie.

Das M2S zeigt, wohin sich E-MTBs entwickeln
In der Baureihe verdichtet sich beim e:DRENALIN.3 M2S die Idee des modernen E-Enduros am klarsten. 800 Wattstunden Akkukapazität, bis zu 150 Newtonmeter Drehmoment, 170 Millimeter Federweg vorne wie hinten, Carbon-Rahmen, Carbon-Schwinge, agiles Mullet-Setup. Mehr als eine Liste starker Eckdaten. In der Praxis zielt die Kombination auf lange Anstiege ebenso wie auf wiederholte Abfahrten und anspruchsvolle Enduro-Trails.
Spannend wird das Zusammenspiel. Der zentrale Avinox-M2S-Antrieb liefert 130 Newtonmeter, im Boost Mode bis zu 150 Newtonmeter, der Akku bringt 800 Wattstunden, das Mullet-Setup kombiniert unterschiedliche Laufradgrößen. Beim Modell aus dem Produktgrid kommen eine FOX F36 Performance Grip2 mit 150 Millimetern sowie ein FOX Float X dazu, außerdem Shimano XT M8100 1×12 und ein DT Swiss HX1501 Laufradsatz in 29 Zoll und 27,5 Zoll. Die Richtung sitzt: E-Power soll den Bewegungsradius im technischen Gelände deutlich erweitern. Bloße Unterstützung am Berg reicht dem Ansatz nicht.
Warum das Mullet-Konzept hier passt
Im Enduro-Kontext wirkt das Mullet-Layout konsequent. Agilität bleibt der Anspruch, der Fokus auf Reserven fällt nicht weg. Zusammen mit Carbon-Rahmen und Carbon-Schwinge wird das M2S damit zum markantesten Vertreter der Serie.

SRS und GTS setzen andere Schwerpunkte
Wer im Storck e:drenalin eher ein kraftvolles All-Mountain sucht, landet beim e:DRENALIN.2 SRS. Sachs-RS-Motor mit 112 Newtonmetern, die Unterstützung dort, wo steiles und wechselndes Gelände sie braucht. Im Produktgrid steht das SRS mit DT Swiss F535 mit 160 Millimetern und DT Swiss R535 mit 140 Millimetern, dazu SRAM GX Eagle 1×12 sowie einem e*thirteen e*spec Base Enduro Laufradsatz in 29 Zoll. Der Charakter ist umrissen. Feine Zurückhaltung sucht das SRS nicht – kräftiger Schub für anspruchsvolle Anstiege und lange All-Mountain-Runden.
Das e:DRENALIN.2 GTS liest das Thema spürbar universeller. E-Unterstützung, Trail- und All-Mountain-Ausrichtung, ein abgestimmtes Fahrwerk für eine kontrollierte Linie auf Wurzeln, Steinen und wechselnden Untergründen. Im Produktgrid: FOX F36 Performance Grip2 mit 150 Millimetern, FOX Float DPX2 mit 150 Millimetern Federweg, Shimano EP8 mit 250 Watt und 85 Newtonmetern in drei Fahrstufen, interner Shimano BT8035-Akku mit 504 Wattstunden, 14 Ah und 36 Volt. Auch hier ist Shimano XT M8100 1×12 an Bord.
Carbon als Klammer der gesamten Familie
Die Ausprägungen liegen auseinander. Eine Konstante prägt die Familie: das Carbon-Chassis. Beim Storck e:drenalin ist Carbon die strukturelle Klammer, kein bloßes Materialdetail. Das passt zum E-MTB für lange Einsätze im Gelände. Wenn Motorleistung, Akkugröße und Federweg wachsen, wird die Frage schärfer, wie Fahrwerk, Rahmen und Ausrichtung zu einem stimmigen Gesamtbild finden.
Die Modelle sind sauber voneinander getrennt. Das neue M2S steht für E-Enduro mit 170 Millimetern Federweg, 800 Wattstunden und bis zu 150 Newtonmetern. Das SRS markiert die besonders kraftvolle All-Mountain-Seite. Das GTS übernimmt den vielseitigen Trail-Part. Damit hat das Storck e:drenalin ein klares Profil. Keine diffuse Modellreihe, sondern ein Baukasten für Fahrerinnen und Fahrer, die im Gelände mehr Reichweite, mehr Höhenmeter und je nach Vorliebe mehr Agilität oder mehr Kraftreserven suchen.
Das Storck e:drenalin startet in dieser Modellfamilie ab 4.799 Euro.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für wen eignet sich welches Modell der Storck-e:drenalin-Familie am besten?
Die Familie zwingt nicht alle in ein Konzept. Das e:DRENALIN.2 GTS passt, wenn du ein vielseitiges E-MTB für Touren, Trails und wechselnde Untergründe suchst. Das e:DRENALIN.2 SRS spricht Fahrer an, die viel Unterstützung am Berg und ein kraftvolles All-Mountain-Gefühl wollen. Das e:DRENALIN.3 M2S richtet sich an ambitionierte Fahrer, die regelmäßig anspruchsvolle Abfahrten, technische Passagen und lange Enduro-Runden planen. Wer vor allem Touren fährt, wählt anders als jemand, der maximale Reserven, Federweg und Motorleistung auf anspruchsvollen Trails erwartet.
Was macht das Storck e:drenalin im E-MTB-Segment besonders?
Die klare Verbindung aus Carbon-Rahmen, elektrischer Unterstützung und einer sauber abgestuften Modelllogik. Viele E-MTBs wollen möglichst viele Einsatzbereiche gleichzeitig bedienen und werden dabei unscharf. Beim Storck e:drenalin sitzt die Rollenverteilung deutlich klarer. Das GTS steht für universelle Trail-Nutzung, das SRS für kraftvolles All-Mountain, das M2S für E-Enduro mit großen Reserven. Storck hält die Familie konsequent über das Carbon-Chassis zusammen. Daraus wird ein stimmiger Gesamteindruck: starke Technikdaten auf dem Papier, dazu eine Modellreihe mit erkennbarer Idee, nachvollziehbarer Ausrichtung und klarer Differenzierung im Gelände.
Warum spielen Akku, Drehmoment und Federweg bei diesem Bike eine so wichtige Rolle?
Akku, Drehmoment und Federweg legen fest, wie sich ein E-MTB im Gelände anfühlt und wie groß der reale Einsatzbereich ausfällt. Hohe Akkukapazität schafft Reserven für lange Touren, viele Höhenmeter und wiederholte Anstiege. Viel Drehmoment hilft, wo steile Rampen, loser Untergrund oder technische Uphills den Motor wirklich fordern. Der Federweg zieht mit, wie souverän das Bike auf ruppigen Trails, in schnellen Abfahrten und auf verblockten Passagen bleibt. Beim Storck e:drenalin gehören diese Werte nicht isoliert gelesen. Erst im Zusammenspiel mit Geometrie, Laufradkonzept und Fahrwerksabstimmung wird daraus ein Bike, das im Gelände überzeugt.




