Das Basalt ST 2.0 ist ein E-All-Terrain-Bike, das seine Stärken nicht über laute Effekte ausspielt. Die Idee ist klar: viel Komfort, viel Reichweite, ein Aufbau, der Alltag und Abstecher ins Grobe gleichermaßen mitnimmt. Genau das macht das Modell interessant. Es richtet sich an Erwachsene mit einer empfohlenen Körpergröße von 165 bis 195 Zentimetern und verbindet ein Step-Through-Layout mit den typischen Zutaten eines kräftigen Fatbikes. Ein tiefer Einstieg ist in dieser Klasse noch immer keine Selbstverständlichkeit. Schon deshalb fällt das Rad auf.

Im Kern zielt das Konzept auf Sicherheit, Souveränität und einfache Nutzbarkeit. Die Eckdaten sagen das ziemlich deutlich: 250-Watt-Motor, 65 Newtonmeter Drehmoment, pannensichere Fat Tires in 26 x 4,0, hydraulische Scheibenbremsen von Tektro, Zuladung bis 160 Kilogramm. Dazu ein vollgefedertes Fahrwerk, das die Produktbeschreibung ausdrücklich hervorhebt. Das passt zu einem Rad, das den Arbeitsweg genauso mitnehmen will wie Schotter, Waldwege und schlechteren Untergrund.
Komfort für Alltag und Gelände

Im Alltag entscheidet selten die spektakulärste Einzelkomponente, ob ein Rad gern gefahren wird. Es ist die Summe der praktischen Eigenschaften. Das Basalt ST 2.0 bringt dafür gute Voraussetzungen mit. Der tiefe Durchstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, spürbar im Stadtverkehr, mit Gepäck oder auf längeren Touren. 116 Zentimeter Radstand: ausgelegt auf Laufruhe, nicht auf nervöses Reagieren über Unebenheiten.
Die Geometrie zeigt in dieselbe Richtung. Minimale Sitzhöhe 85,5 Zentimeter, maximale 105,5 – damit deckt das Rad ein weites Größenspektrum ab. Die verstellbare Gabel mit 110 Millimetern Federweg soll zusätzliche Reserven liefern, wenn der Untergrund gröber wird. Komfortorientierter Sattel, 680 Millimeter breiter Lenker. Das Paket zielt weniger auf aggressive Sportlichkeit als auf entspannte Kontrolle.
Breite Reifen, breite Einsatzmöglichkeiten

Die Fat Tires in 26 x 4,0 sind kein reines Stilmittel. Sie stehen für Traktion, Dämpfung und ein souveränes Fahrgefühl auf losem oder unruhigem Untergrund. Auf Schotterwegen, Feldwegen oder schlechten Asphaltdecken spielt das Format seinen Charakter aus. Passt zur Ausrichtung als All-Terrain-Bike. Das Basalt ST 2.0 will kein spezialisiertes Nischenrad sein, sondern ein vielseitiger Begleiter für unterschiedliche Wegeprofile.
Der Antrieb setzt auf gleichmäßige Unterstützung

Zentrales Merkmal: die Kombination aus Drehmoment- und Kadenzsensor. Die Sensorik soll die Unterstützung dynamisch an Pedaldruck und Trittfrequenz anpassen. In der Praxis will das Rad den eigenen Rhythmus aufnehmen, statt nur stumpf zu schieben. Gerade bei einem schweren E-Bike mit 36,15 Kilogramm zählt eine sauber dosierte Motorunterstützung mehr als der bloße Maximalwert, weil sich daran zeigt, wie natürlich das Rad am Berg, auf losem Untergrund oder im Stop-and-go-Verkehr wirkt.
250 Watt, maximal 65 Newtonmeter. Keine Rennnummer, für Touren, Pendelstrecken und gemischtes Terrain aber die richtige Größenordnung. Die Produktbeschreibung spricht von sofort anliegender Kraft und davon, Hindernisse im Gelände kraftvoll zu überwinden. Mit der Shimano-8-Gang-Schaltung ergibt das ein Antriebspaket, das auf brauchbare Bandbreite setzt statt auf technische Exotik. Bei einem All-Terrain-Bike ist das oft die vernünftigere Lösung.
Hydraulische Bremsen für mehr Ruhe
Breite Reifen und viel Reichweite locken. Die Verzögerung muss trotzdem stimmen. Das Basalt ST 2.0 setzt auf hydraulische Scheibenbremsen vom Typ TEKTRO HD-M275. Die Beschreibung betont schnelle Rückmeldung und kontrollierbares Bremsen bei steilen Abfahrten oder im Verkehr. Ein Rad dieser Gewichtsklasse – und mit dieser Geländeaura – lebt von Vertrauen. Gute Bremsen sind hier kein Luxus. Voraussetzung.
Die spannendste Idee steckt im Display
Ein Detail, das man in der Form nicht jeden Tag sieht: das abnehmbare High-Resolution-Display. Der Gedanke dahinter ist simpel und clever. Display ab, Stromversorgung aus. Das schafft zusätzlichen Schutz, wenn das Rad abgestellt wird. Alle Fahrdaten bleiben gut ablesbar, die Sichtbarkeit bei Tag und Nacht gehört ausdrücklich zum Konzept.
Hier zeigt das Rad, dass es nicht allein mit Motorleistung und Akku punkten will. Es geht darum, wie ein modernes E-Bike im Alltag funktioniert. Ein herausnehmbares Display ist kein Gimmick, wenn es Sicherheit, Bedienbarkeit und Nutzwert verbindet. Spektakulärer wird das Rad davon nicht. Durchdachter schon.
Großer Akku, große Reichweite, klarer Anspruch
Beim Thema Ausdauer nennt die Produktseite eine maximale Reichweite von 150 Kilometern und eine Akkukapazität von 940 Wattstunden. Für ein All-Terrain-Bike ist das eine Ansage. Ein großer Akku streckt den Tourenradius und hält Reserven bereit – Gegenwind, Kälte, Steigungen, höheres Systemgewicht. Genau dort trennt sich oft Marketing von tatsächlicher Alltagstauglichkeit. Das Basalt ST 2.0 setzt jedenfalls sichtbar auf Langstrecke.
Dazu passt der Rahmen aus 6061-Aluminium, der den Akku intern aufnimmt. Schutzbleche und Gepäckträger werden auf der Produktseite als Gratis-Zubehör zum Kauf genannt. Zusammen ergibt das das Bild eines Rads, das Tour, Pendeln und Alltagsfahrten ernst nimmt.
Das Basalt ST 2.0 ist damit vor allem eines: ein ungewöhnlich vielseitiges E-Bike mit Fatbike-Genen, das Komfort und Nutzwert konsequent zusammenführt. Die Pose des kompromisslosen Sportgeräts sucht es nicht. Die Rolle schon: belastbarer, gutmütiger, reichweitenstarker Begleiter für sehr unterschiedliche Wege. Der Preis liegt bei 1.799,99 Euro.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für wen eignet sich das Basalt ST 2.0 im Alltag besonders?
Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein bequemes, stabiles und vielseitiges E-Bike suchen. Der tiefe Einstieg ist im Alltag ein klarer Vorteil: häufiges Auf- und Absteigen in der Stadt, Pendeln, Taschen und Gepäck. Breite Reifen und die Federung machen das Modell interessant, wenn es nicht beim Asphalt bleiben soll. Wer Komfort, hohe Reichweite und ein sicheres Fahrgefühl über sportliche Härte stellt, bekommt hier ein E-Bike, das viele typische Alltagssituationen souverän abdeckt.
Wie praxisnah ist die angegebene Reichweite von bis zu 150 Kilometern wirklich?
150 Kilometer klingen stark. Wie bei jedem E-Bike ist das ein Bestwert unter günstigen Bedingungen. In der Praxis hängt die Distanz an Unterstützungsstufe, Fahrergewicht, Zuladung, Reifendruck, Temperatur, Wind und Streckenprofil. Bei einem schweren All-Terrain-Bike mit breiten Fat Tires kann der Verbrauch auf anspruchsvollen Wegen höher ausfallen. Trotzdem bleibt der 940-Wh-Akku ein klares Plus. Er hält auch dann noch solide Reserven, wenn die Bedingungen nicht ideal sind und das Rad im echten Alltag gefordert wird.
Was macht das Basalt ST 2.0 anders als viele andere E-Bikes seiner Klasse?
Auffällig ist die Verbindung aus Step-Through-Rahmen, Fatbike-Reifen und alltagsnaher Ausstattung. Viele E-Bikes setzen entweder klar auf Stadtkomfort oder klar auf Offroad-Optik. Das Basalt ST 2.0 will beides. Dazu das abnehmbare High-Resolution-Display: Es zeigt die Fahrdaten und bringt einen Sicherheitsgedanken mit, weil das System ohne Display abschaltet. Genau solche Details geben dem Modell ein eigenständiges Profil. Kein extremes Sportgerät. Ein belastbarer Allrounder, der Komfort, Reichweite, Geländetauglichkeit und Alltagstauglichkeit in einem Paket bündelt.




