Das Taniwha ist ein Aluminium-Hardtail, das sich breit aufstellt. Es richtet sich nicht nur an klassische Mountainbiker, sondern auch an Tourenfahrer und junge Fahrer, die ein sportliches Rad mit Reserven suchen. Der Reiz liegt in seinem klaren, bodenständigen Konzept, das sich für unterschiedliche Einsätze öffnet. Der Rahmen aus Aluminium 6061 DB bringt die robuste, direkte Handschrift mit, die in dieser Klasse gefragt ist. Dazu kommen 27,5-Zoll- und 29-Zoll-Versionen sowie eine große Auswahl an Rahmengrößen. Das macht das Taniwha zu einem Rad, das auf Alltag, Ausfahrten und einfache Trails vorbereitet wirkt. Wer ein vielseitiges Hardtail sucht, findet hier ein geschlossenes Paket.

Breite Größenwahl als besondere Stärke

Die spannendste Eigenschaft des Taniwha ist seine Bandbreite bei den Rahmengrößen. Für die 27,5-Zoll-Laufräder stehen 14- und 16-Zoll-Rahmen bereit, bei 29 Zoll reicht das Angebot von 18 bis 24 Zoll. Damit deckt das Rad ein Spektrum ab, das von jungen Fahrern bis zu großen Personen reicht. Ein passender Rahmen verbessert die Kontrolle, entlastet auf längeren Strecken und sorgt auf losem Untergrund für ein sicheres Fahrgefühl. Das Taniwha macht diesen Punkt zu einem zentralen Teil seines Konzepts. Hinzu kommt das zulässige Gesamtgewicht von 115 Kilogramm, das den universellen Anspruch unterstreicht. So wird das Hardtail zu einer Option für Fahrer, die in Serienprogrammen oft keine stimmige Größe finden.
Hardtail-Charakter zwischen Trail und Tour

Als agiles Aluminium-Hardtail für Trail und Tour ist das Taniwha positioniert. Es ist kein kompromissloses Race-Bike, sondern ein Rad für Fahrer, die Vielseitigkeit schätzen. Der Rahmen mit 135 Millimeter Einbaubreite hinten, BSA-Tretlager und IS-Disc-Aufnahme folgt einem klassischen, servicefreundlichen Aufbau. Praktisch sind die Ösen für einen Gepäckträger, die den Einsatzbereich erweitern. Die Zugführung kombiniert innen verlegte Schaltzüge mit außen geführter Bremsleitung, was eine aufgeräumte Optik mit Wartungsfreundlichkeit verbindet. In dieser Preisklasse ist diese Mischung entscheidend: Das Taniwha setzt auf einen Aufbau, der im echten Leben nützlich bleibt.
Fahrwerk mit Fokus auf Kontrolle

An der Front arbeitet eine SR Suntour X1 LOR-R mit 100 Millimetern Federweg, Stahlfeder und Lockout. Für ein Hardtail dieser Kategorie trifft das den Einsatz gut. Die Gabel soll fein ansprechen und auf wechselndem Untergrund Ruhe ins Vorderrad bringen. Auf Schotter, Wurzelpassagen und rauem Waldweg hilft der Federweg dabei, Linie und Tempo zu halten. Der Lockout ist auf längeren Asphalt- oder Forststraßenanstiegen sinnvoll, weil sich die Front so straffer fahren lässt. Unterstützt wird dieses Gefühl vom Cockpit: 740 Millimeter Lenkerbreite, 9 Grad Kröpfung und ein Riser-Aufbau zielen auf Übersicht und eine entspannte Haltung. Schraubgriffe und ein ergonomischer Aufbau runden das ab.
Antrieb und Bremsen mit alltagstauglicher Logik

Beim Antrieb setzt das Taniwha auf Shimano CUES U6000 mit Zweifach-Kurbel, 36/22 Zähnen vorn und einer 10-fach-Kassette mit 11 bis 39 Zähnen hinten. Diese Kombination bietet leichte Gänge für steilere Anstiege und Übersetzung für zügige Passagen. Der Link glide-Ansatz mit CN-LG500-Kette und CS-LG300-10-Kassette steht für Haltbarkeit und gleichmäßige Funktion. Gebremst wird mit hydraulischen Tektro HD-T275-Scheibenbremsen. Vorn sitzt eine 180-Millimeter-Scheibe, hinten eine 160er. Diese Aufteilung gibt auf Abfahrten und im Alltagsverkehr ein solides, dosierbares Bremsgefühl.
Laufräder, Reifen und Gewicht im Gesamtbild
Die Laufräder bauen auf Formula-Naben mit Schnellspannachsen und Oxygen RM-M19-Felgen auf. Bestückt sind sie mit Schwalbe Smart Sam Active-Line Reifen in 57 Millimeter Breite, je nach Version in 27,5 oder 29 Zoll. Das Profil ist vielseitig für Feldwege, Schotter und einfache Trails, ohne auf festem Untergrund fehl am Platz zu wirken. Beim Gewicht nennt das Datenblatt 14,3 Kilogramm für die 27,5-Zoll-Version und 14,6 Kilogramm für das 29-Zoll-Modell. Das sind nachvollziehbare Werte für ein robust ausgestattetes Hardtail. Hinzu kommen die Farbvarianten Midnight Blue Red und Frozen Green. Die unverbindliche Preisempfehlung für das Taniwha beträgt 849,00 Euro.
Bilder: Hersteller
FAQ
Für wen eignet sich das Stevens Taniwha besonders?
Das Stevens Taniwha eignet sich für Fahrer, die ein vielseitiges Hardtail suchen. Es spricht Mountainbiker ebenso an wie Tourenfahrer, Alltagsnutzer und junge Fahrer. Die breite Auswahl an Rahmengrößen macht es interessant für unterschiedliche Körpergrößen. Die ausgewogene Ausstattung passt zu Schotter, Waldwegen, leichten Trails und längeren Ausfahrten.
Wie schlägt sich das Taniwha im Alltag und auf Touren?
Im Alltag und auf Touren zeigt das Taniwha seine Stärken. Der Aluminiumrahmen ist robust und servicefreundlich, die Ösen für einen Gepäckträger erhöhen den praktischen Nutzen. Die Sitzposition fällt durch den Riser-Lenker kontrolliert und entspannt aus. Breite Reifen und Federgabel sorgen für Komfort auf wechselndem Untergrund.
Ist das Taniwha eher ein sportliches Mountainbike oder ein vielseitiger Allrounder?
Das Taniwha ist als vielseitiger Allrounder zu verstehen, auch wenn es vom Mountainbike her gedacht ist. Es bietet Reserven für Waldwege, Schotter und einfache Trails, will aber kein kompromissloses Race- oder Trailbike sein. Der Zweifach-Antrieb, Scheibenbremsen und die Möglichkeit zur Gepäckträgermontage unterstreichen diesen Charakter.




