Ein Mann mit einem dunkelblauen Poloshirt und Jeans fährt ein blaues Kivo Tandem auf einem Schotterweg. Auf dem vorderen Sitz sitzt ein junges Mädchen mit einem gelben T-Shirt und einer gemusterten Hose. Sie tragen beide Brillen und lächeln in die Kamera. Im Hintergrund ist eine üppige grüne Hecke zu sehen.
(Foto: vanraam.com)

Kivo Tandem: Fahrrad für Eltern und Kind

Kind vorne, du hinten. So trägt das Kivo seine Idee schon in der Sitzordnung. Das Kind hat den Blick nach vorn frei, du behältst es jederzeit im Auge, ohne dich umdrehen zu müssen. Nah beieinander, aber nicht eng. Es ist kein gewöhnliches Rad für zwei, sondern auf das Zusammenspiel von erwachsener Begleitung und kindlichem Mitfahren zugeschnitten.

Ein Mann fährt ein blaues Kivo Tandem mit einem Kind als Beifahrer auf einem Feldweg.
Gemeinsam Radfahren mit dem Kivo Tandem für Eltern und Kinder. (Foto: vanraam.com)

Der Tiefeinstieg entscheidet im Alltag oft, ob es unkompliziert losgeht. Zwei Personen mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlichem Bewegungsablauf – da wird der Einstieg schnell zum Hindernis. Beim Kivo steigt ihr beide leicht auf. Aufsteigen bleibt der normale Auftakt, kein Kampf vor der Tour.

Ein blaues Van Raam Kivo Tandemfahrrad für einen Erwachsenen und ein Kind, das im Freien auf einem gepflasterten Weg steht.
Seitenansicht eines blauen Van Raam Kivo Kind-Erwachsenen-Tandems, das für gemeinsame Fahrten konzipiert ist. (Foto: vanraam.com)

Acht Gänge und der schaltbare Freilauf

Standard sind 8 Gänge und ein schaltbarer Freilauf. Die prägen das Fahren direkt. Bei einem Eltern-Kind-Tandem zählt nicht nur der Vortrieb. Rhythmus, Sicherheit und die Abstimmung zwischen euch beiden kommen dazu. Über die Leerlaufnabe legst du fest, wie das Kind vorne mittreten kann.

Ein blaues Kivo Tandem wird von einem Erwachsenen gefahren, mit einem Kind auf dem vorderen Sitz. Beide tragen Helme.
Ein Erwachsener fährt das Kivo Tandem, während ein Kind vorne sitzt. (Foto: vanraam.com)

Die drei Stufen des schaltbaren Freilaufs

Hier wird es im Alltag konkret. Bei Lenkung hinten stehen drei Stufen zur Verfügung. In der ersten bewegen sich die Pedale des Kindes zusammen mit deinen, stillhalten kann es sie dabei nicht. In der zweiten bewegen sich die Pedale vorne unabhängig und drehen im Leerlauf, mittreten geht dann nicht. In der dritten kann das Kind mittreten, tritt aber unabhängig von dir. Damit stellst du auf aktive Mitarbeit, entspanntes Mitfahren oder einen entkoppelten Bewegungsablauf ein – je nachdem, was die Situation verlangt.

Detailaufnahme eines Mannes, der das blaue Kivo Tandem-Fahrrad fährt, Fokus auf das hintere Rad, den Rahmen und die Pedale.
Ein Mann fährt das Kivo Tandem, ein blaues Fahrrad für zwei. (Foto: vanraam.com)

Serienausstattung für den Alltag

Neben den 8 Gängen gehören Cantileverbremsen, Parkbremse, Fahrradbeleuchtung, Klingel, Fahrradschloss, Schnellspanner am Sattel und eine umweltfreundliche Puderbeschichtung dazu. Nüchtern aufgezählt, ergibt aber ein stimmiges Bild. Das Kivo ist auf verlässliche, alltagsnahe Nutzung ausgelegt. Die Parkbremse hält das Tandem beim Auf- und Absteigen ruhig. Die Beleuchtung zeigt, dass es für regelmäßige Wege gedacht ist, nicht nur für Freizeit bei schönem Wetter.

Detailaufnahme des blauen Rahmens eines Van Raam Kivo Kind-Eltern-Tandems mit einem daran befestigten AXA Defender Fahrradschloss und einem Schlüsselanhänger von Van Raam.
Details des Fahrradrahmens mit integriertem Fahrradschloss (Foto: vanraam.com)

Gute Sicht für Kind und Erwachsene, tiefer Einstieg für beide, Lenkung hinten – das hebt das Kivo hervor. Das Kind sitzt vorne sichtbar im Geschehen, nicht als bloßer Passagier. Die Verantwortung bleibt klar verteilt: gesteuert wird hinten. Die Fahrordnung ist verständlich und passt zum Charakter eines Eltern-Kind-Tandems.

Nahaufnahme einer Hand, die einen Lenker mit Gangschaltung und Klingel eines Kivo Tandems greift.
Blick auf die Gangschaltung und Klingel des Fahrrads (Foto: vanraam.com)

Als Dreirad und mit Motor

Es gibt das Kivo auch als Dreiradvariante mit zwei Rädern hinten, das Kivo Plus. Auf allen Varianten ist ein optionaler Elektromotor möglich. Mit elektrischer Tretunterstützung wird das Tandem als Smart E-Bike ausgeliefert. Über die vanRaam App stellst du dann ein anderes Unterstützungsprogramm ein. Die Tretunterstützung macht gemeinsame Fahrten komfortabler und erweitert die Nutzungsspielräume, ohne den Charakter des Rads zu verändern.

Ein blaues Kivo Tandem steht im Gras, daneben ein Mann und ein Kind, die ein Kalb hinter einem Zaun beobachten.
Vater und Kind betrachten ein Kalb neben dem Kivo Tandem (Foto: vanraam.com)

Rückenlehne, Fußschalen und Spiegel

Genannt werden Tretunterstützung, Rückenlehne, Fußschalen und Spiegel. Die Rückenlehne bietet zusätzlichen Halt beim Sitzen, der Gurt kann separat bestellt werden. Fußschalen sorgen für mehr Stabilität und Sicherheit beim Fahren. Ein Spiegel am Lenker hilft, hinter sich zu schauen, ohne Kopf oder Oberkörper zu drehen. Keine Prestige-Optionen, sondern Bausteine, wenn Anpassbarkeit im Vordergrund steht.

Alltag und längere gemeinsame Wege

Beschrieben als Tandem für einen Elternteil oder Betreuer und ein Kind. Gemeinsame Bewegung statt Einzelleistung. Es gibt Kundenerfahrungen, in denen das Rad seit zwei Jahren genutzt und in vollen Zügen genossen wird. Es zielt auf dauerhafte gemeinsame Wege nach draußen, nicht auf den kurzen Aha-Moment.

Optisch in Lagoon Blue. Wichtiger ist die Haltung des Konzepts: Zusammenarbeit ermöglichen, ohne Gleichschritt zu erzwingen. Der schaltbare Freilauf bringt das auf den Punkt. Das Kind kann nicht mittreten, kann mittreten oder bewegt die Pedale gemeinsam mit dir – je nachdem, was die Situation verlangt. Mehr als Technik. Eine Form von Rücksicht, übersetzt in Mechanik.

Das Kivo Tandem kostet ab 4.278 Euro, exklusive MwSt. und Versandkosten.

Bilder: Hersteller

FAQ

Für wen passt das Kivo Tandem?

Vor allem für einen Erwachsenen und ein Kind, die gemeinsam sicher und nah unterwegs sein möchten. Besonders geeignet für Familien oder Betreuungssituationen, in denen ein Kind noch nicht selbstständig im Straßenverkehr fahren soll oder zusätzliche Begleitung braucht. Die Sitzordnung mit dem Kind vorne und dem Erwachsenen hinten unterstützt das. Das Kind erlebt die Fahrt aktiv mit und hat freie Sicht, während du lenkst und den Überblick behältst. Dadurch eignet es sich für Freizeitfahrten ebenso wie für alltägliche Wege, bei denen Sicherheit, Kommunikation und gemeinsames Erleben wichtig sind.

Was macht den schaltbaren Freilauf im Alltag praktisch?

Er passt das Fahrverhalten flexibel an die Situation an. Nicht jede gemeinsame Fahrt verläuft gleich. Manchmal möchte das Kind aktiv mittreten, manchmal nur entspannt mitfahren, und manchmal sollen sich die Pedale vorne zwar bewegen, das Kind aber nicht selbst mittreten. Dafür bietet das Kivo die verschiedenen Stufen. Das gemeinsame Fahren wird weniger starr und lässt sich besser an Alter, Kraft, Konzentration und Tagesform des Kindes anpassen. Das erhöht den Komfort und das Gefühl von Sicherheit, weil du die Fahrt situationsgerecht steuern kannst.

Lohnt sich das Kivo auch mit Motor und Zubehör?

Hängt stark vom Einsatzzweck ab, ist in vielen Fällen aber eine sinnvolle Erweiterung. Die elektrische Tretunterstützung kann längere Strecken, Steigungen und häufige Alltagsfahrten deutlich angenehmer machen. Gerade bei regelmäßiger Nutzung steigt damit oft der Komfort für die erwachsene Person. Rückenlehne, Fußschalen oder Spiegel können echten Mehrwert bieten, weil sie Sitzstabilität, Sicherheit und Übersicht verbessern. Wer das Kivo nicht nur gelegentlich, sondern dauerhaft im Alltag einsetzen möchte, profitiert von einer Ausstattung, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

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