Dunkelgrünes Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbike mit Scheibenbremsen, Carbonrahmen und breiten Reifen, in Seitenansicht.
Seitenansicht eines dunkelgrünen E-Gravelbikes mit breiten Reifen und Gravel-Lenker. (Foto: specialized.com)

E-Gravelbike: Specialized Turbo Creo 2 Comp

Das Turbo Creo 2 Comp ist ein E-Gravelbike, das seine Stärken durch ein stimmiges Gesamtkonzept zeigt. Die Eckdaten unterstreichen das: Carbonrahmen, 700 x 47 Millimeter breite Reifen, Dropper Post, Future Shock an der Front und ein leichter Specialized 1.2 SL Motor. Dazu kommt eine auf Vielseitigkeit ausgelegte Geometrie. Das Ergebnis ist ein Rad, das nicht nur auf Asphalt funktioniert, sondern besonders interessant wird, wo Fahrbahnen schlechter, Wege loser und Tage länger werden.

Detailaufnahme des dunkelgrünen Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes mit Fokus auf den Carbonrahmen, den Sattel und den Rennradlenker.
Detailansicht des Rahmens, der Sitzposition und des Lenkers. (Foto: specialized.com)

Im Kern zielt das Turbo Creo 2 Comp auf Fahrerinnen und Fahrer, die Reichweite, Komfort und Kontrolle höher gewichten als reine Spitzenleistung. Mit einem Gewicht von 14,55 Kilogramm in Größe 56 bleibt das Rad für ein E-Bike bemerkenswert leicht. Das macht sich beim Beschleunigen und im wechselnden Terrain bemerkbar. Der Rahmen aus FACT 11r Carbon und die im Unterrohr integrierte Batterie mit 320 Wattstunden unterstreichen diesen sportlichen Ansatz.

Motorcharakter mit feinem Gespür

Detailansicht des Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes mit Fokus auf den Lenker, die SRAM Apex eTap AXS Schalthebel und den breiten
Nahaufnahme des Lenkers, der Schalt-/Bremshebel und des Vorderreifens des Turbo Creo 2 Comp. (Foto: specialized.com)

Die spannendste Eigenschaft des Turbo Creo 2 Comp ist das TURBO SL 1.2 System. Specialized gibt 33 Prozent mehr Leistung gegenüber dem Vorgänger an, mit 320 Watt und 50 Newtonmeter Drehmoment. Wichtiger als die Zahlen ist die Art der Unterstützung: leise, unmittelbar und gut dosierbar über eine natürliche Trittfrequenz. Gerade bei einem E-Gravelbike zählt das mehr als brachiale Schubwerte. Das Rad wirkt wie ein gutes Gravelbike mit erweiterter Reichweite.

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(Foto: specialized.com)

Die Reichweite beträgt bis zu fünf Stunden, was auf lange Tage im Sattel und wechselndes Gelände hinweist. Die MasterMind TCU zeigt den Akkustand in Prozent, bietet bis zu 120 mögliche Display-Konfigurationen, erlaubt MicroTune zur Feinanpassung und verknüpft das Rad mit der App. Diese Funktionen helfen, Leistung und Reichweite gezielt zu verwalten.

Komfort, der Geschwindigkeit nicht bremst

Detailansicht des dunkelgrünen Carbonrahmens eines Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes mit sichtbarem Specialized
Nahaufnahme des Rahmens mit integriertem Motor und Kurbelgarnitur (Foto: specialized.com)

Ein großes Thema beim Turbo Creo 2 Comp ist das Vertrauen ins Rad, beginnend bei den Reifen. Serienmäßig rollt es auf Tracer Pro 2BR in 700 x 47 Millimeter, was Dämpfung und Traktion verspricht. Das Rad erlaubt sogar Reifen bis 29 x 2,2 Zoll, was sein Einsatzspektrum in raues Terrain erweitert.

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(Foto: specialized.com)

Hinzu kommt die Future Shock 3.0 mit 20 Millimetern Federweg am Lenker, die Schläge um 53 Prozent reduzieren soll. In der Praxis bedeutet das weniger Belastung für Hände und Oberkörper, mehr Ruhe und Kontrolle auf ruppigen Strecken. Das Konzept zielt auf Ermüdungsminderung ab, ohne den sportlichen Charakter zu verlieren.

Ausstattung mit klarem Offroad-Fokus

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(Foto: specialized.com)

Der Antrieb passt zur Ausrichtung des Bikes: SRAM Apex eTap AXS mit SRAM X1 Eagle AXS Schaltwerk am Heck, 12-fach-Kassette mit 11 bis 50 Zähnen und 44er-Kettenblatt. Diese Kombination bietet Bandbreite für Asphalt und steile Rampen auf losem Untergrund, ergänzt durch die Motorunterstützung.

Detailaufnahme des Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes, die den integrierten Motor im Unterrohr, die Kurbelgarnitur und Teile des Rahmens zeigt.
Nahaufnahme der integrierten Batterie und des Antriebsstrangs des E-Gravelbikes. (Foto: specialized.com)

Die Bremsen sind hydraulische SRAM Apex Scheibenbremsen mit 180 Millimetern vorne und 160 Millimetern hinten. Die Laufräder basieren auf DT Swiss G540 Felgen mit 24 Millimetern Innenweite und Tubeless-Ready-Auslegung. Im Cockpit gibt es den Adventure Gear Hover Lenker mit 12 Grad Flare und eine Trans-X Dropper Post mit 50 Millimetern Hub, was Bewegungsfreiheit und Sicherheit auf Abfahrten erhöht.

Geometrie für lange Strecken und schwierige Wege

Nahaufnahme des Lenkers, des Vorbaus und des Oberrohrs eines Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes in der Farbe Camel.
Detailaufnahme des Lenkers, Vorbaus und des vorderen Rahmens eines Specialized Turbo Creo 2 Comp E-Gravelbikes. (Foto: specialized.com)

Specialized beschreibt das Turbo Creo 2 Comp als progressivstes Creo bisher. Der Lenkwinkel liegt bei 71 Grad, Kettenstreben messen 435 Millimeter, Radstand von 1022 bis 1097 Millimeter je nach Größe. Mit hohem Stack und moderatem Reach priorisiert die Geometrie Ausdauer und Kontrolle.

Das Rahmenkonzept integriert Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger, inklusive Front-, Heck- und Lowrider-Optionen. Das unterstreicht die Vielseitigkeit für sportliche Fahrten oder Touren mit Gepäck. Das Turbo Creo 2 Comp SRAM Apex / X1 Eagle AXS kostet 5.999,00 Euro.

Bilder: Hersteller

FAQ

Für wen eignet sich das Specialized Turbo Creo 2 Comp besonders?

Das Specialized Turbo Creo 2 Comp eignet sich für Fahrerinnen und Fahrer, die ein sportliches Gravelbike-Gefühl mit harmonischer Motorunterstützung verbinden möchten. Es richtet sich an Tourenfahrer, Pendler mit sportlichem Anspruch und Abenteurer auf langen Strecken mit wechselndem Untergrund. Durch geländetaugige Ausstattung, entspannte Geometrie und Transportoptionen ist es für Alltag, Reisen und Schottertouren geeignet.

Wie fährt sich das Turbo Creo 2 Comp im Alltag und auf langen Touren?

Im Alltag und auf langen Touren wirkt das Turbo Creo 2 Comp ausgewogen. Das geringe Gewicht sorgt für Agilität, breite Reifen und Future Shock für Komfort. Auf schlechten Straßen oder Schotter bleibt es kontrollierbar. Der Motor unterstützt dezent, und App mit TCU helfen bei der Einteilung von Reichweite und Kraft.

Welche Stärken und möglichen Grenzen hat das E-Gravelbike?

Stärken sind das moderne Konzept, die Antriebsintegration, hoher Komfort und breite Einsatzspanne. Es verbindet Asphalt, Schotter und leichtes Gelände mit Sicherheit. Grenzen: Keine maximale Motorleistung für sehr steile Anstiege oder schwere Lasten. Für sportliche Gravel-Fans ist die feine Abstimmung ein Vorteil.

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