Studioaufnahme eines weißen Priority Joker Bahnrads mit schwarzen Lenkerbandern, Sattel und einer schwarzen Lackierung am Unterrohr und an der Gabelspitze. Das Rad hat tiefe schwarze Carbonfelgen mit braunen Reifenflanken und einen Gates CDX Carbon Drive Riemenantrieb.
Ein weißes Bahnrad mit schwarzen Akzenten und tiefen Carbonfelgen, präsentiert im Studio. (Foto: Hersteller)

Priority Joker – das Track-Bike mit 70er Kettenblatt

Das Priority Joker ist ein radikal auf die Bahn und geschlossene Rennstrecken zugeschnittenes Fahrrad, dessen Auftritt sofort klar macht, worum es geht: kompromisslose Geschwindigkeit. Der Rahmen besteht aus doppelt konifizierten 6061‑T6‑Aluminiumrohren, die in Verbindung mit einer rennspezifischen Geometrie für direkte Kraftübertragung und stabile Linien in Kurven sorgen. Eine 60 Millimeter tiefe Carbon‑Laufradkombination und eine vollcarbon‑Gabel reduzieren Luftwiderstand und verleihen dem Aufbau Steifigkeit, ohne das Gewicht unnötig in die Höhe zu treiben. Statt einer Kette setzt das Joker auf das Gates CDX Carbon Drive Riemensystem — kein Rost, kein Schmierfett, dafür unmittelbare Reaktion unter Last. Auf der Bahn zählt jede Beschleunigung; dieses Konzept ist genau darauf ausgelegt. Die Geometrie ist in drei Größen verfügbar und kombiniert kurze Kettenstreben mit einem 74° Sitzrohrwinkel für aggressive Tretposition ohne spürbares Komfortopfer auf schnellen Bahnen konzipiert.

Drei Radfahrer fahren nebeneinander auf einer asphaltierten Bahn.
Drei Fahrer in Trainingskleidung auf Bahnrädern auf einer Rennbahn. (Foto: Hersteller)

Design und Geometrie

Das auffälligste Detail ist unbestritten das riesige 70‑Zähne‑Kettenblatt vorn, das dem Joker nicht nur ein skulpturales Zentrum verleiht, sondern auch die Übersetzung sichtbar macht: zusammen mit dem 22‑Zähne‑Ritzel hinten ergibt sich eine grobe Entfaltung, die sich an schnellen Bahnen auszahlt. Bei 140 Kurbelumdrehungen pro Minute entspricht die Serienübersetzung rund 58 km/h Spitze, mit einem 19er Ritzel wären es sogar etwa 67 km/h. Diese Zahlen machen klar, dass das Joker auf Sprint und hohe Durchschnittsgeschwindigkeiten ausgelegt ist. Die Kombination aus 70/22 und dem Gates CDX sorgt für eine sehr direkte Kraftübertragung ohne Kettenschlag oder Schmutz und reduziert Wartungsbedarf deutlich. Für Fahrer, die auf der Bahn beginnen oder bei Kritériums‑Events antreten, bedeutet das: weniger Routine‑Aufwand, mehr Fokus auf Tritttechnik und Rennstrategie. Das 122‑Zähne‑Riemensystem ist lang ausgelegt, um die Übersetzung aufzunehmen und stabil.

Ein weißes Priority Joker Bahnrad, von vorne links aufgenommen, auf weißem Hintergrund. Das Fahrrad hat einen weißen Rahmen, schwarze Lenker, eine schwarze Sattelstütze und einen schwarzen Sattel. Die Laufräder sind tiefprofilige Carbonfelgen mit braunen Reifenflanken. Auffällig ist das große, 70-Zähne-Kettenblatt.
Detailansicht eines kompromisslosen Bahnrads mit Fokus auf Geschwindigkeit und Leistung. (Foto: Hersteller)

Antrieb und Übersetzung

Das Joker wird ohne Bremsen ausgeliefert und ist ausdrücklich als Bahnrad für Velodrome und vergleichbare geschlossene Strecken klassifiziert. Zwar verfügt Rahmen und Gabel über Bremsaufnahmen, die serienmäßigen 60 Millimeter tiefen Carbonfelgen besitzen jedoch keine Bremsflanke — Bremsen wären nur mit anderen Rädern möglich. Diese Konfiguration ist konsequent auf maximale Beschleunigung und minimale aerodynamische Kompromisse ausgelegt. Die Goodyear Eagle F1 Bereifung in 700×25 Millimeter Ausführung betont Geradeaus‑Stabilität und Kurvenhaftung bei hohen Geschwindigkeiten. Wichtig für den Einsatz: Das Modell entspricht nicht der CPSC‑Norm für straßentaugliche Fahrräder und darf daher nur auf abgesperrten Rennstrecken verwendet werden. Mit einem Trockengewicht von rund 7,3 Kilogramm ohne Pedale bleibt das Joker leicht genug für explosive Antritte und dennoch stabil bei hohen Geschwindigkeiten. Ausgestattet ist es mit 170 mm Kurbeln und einer Carbon‑Sattelstütze mit 27,2 mm Durchmesser sowie Sattel.

Detailansicht von oben eines weißen Priority Joker Bahnrads mit schwarzen Lenkergriffen und Pedalen, stehend auf einem weißen Hintergrund.
Oberansicht eines weißen Bahnrads auf weißem Hintergrund, das das Priority Joker repräsentiert. (Foto: Hersteller)

Räder, Reifen und Einsatzbereich

Der Rahmen aus doppelt konifizierten 6061‑Aluminiumrohren ist auf Steifigkeit und geringes Gewicht ausgelegt — eine Materialwahl, die bei Bahnrahmen mit klarer Performance‑Orientierung häufig zum Einsatz kommt. Die tapered Vollcarbon‑Gabel und die 60 Millimeter tiefen Carbon‑Laufräder ergänzen dieses Konzept, indem sie Lenkpräzision und aerodynamische Vorteile liefern. Das Joker bietet drei Rahmengrößen (Small/Medium 490 mm, Large 530 mm, X‑Large 560 mm) mit abgestimmten Stack‑ und Reach‑Werten, wobei die Vorbauten zwischen 90 und 100 Millimeter variieren. Die Sattelstütze hat 20 Millimeter Versatz, die Kurbelarmlänge beträgt 170 Millimeter. Diese Daten machen das Rad für Fahrer mit unterschiedlichen Schrittlängen anpassbar. Die Kettenstrebe misst 409,3 Millimeter, die Radstände liegen zwischen 989 und 1.026 Millimeter. Standover‑Höhen: 780, 795 und 831 Millimeter. Der Lenker ist 40 Zentimeter breit mit kompakten Maßen. Reach 96 Millimeter, Drop 125 Millimeter, Flare 5 Grad — kompromisslos abgestimmt.

Nahaufnahme des weißen Rahmens mit „Joker“-Logo (Foto: Hersteller)

Rahmen, Maße und Ergonomie

Unter Komponenten fällt auf, dass Priority auf solide, rennorientierte Teile setzt: ein 174HUDSON Hollow‑Spindle‑Kurbelset mit 170 Millimeter Armen, ein extern gelagertes Tretlager und bolt‑on Naben an den 60 Millimeter Carbonfelgen. Hinten ist ein feststehender, fixierter Nabenaufbau verbaut — klassisch für Bahn‑Setups. Die Reifenwahl Goodyear Eagle F1 in 25 Millimeter Breite bevorzugt Geradeaus‑Schnelligkeit und sichere Kurvenhaftung; das Rahmendesign ermöglicht serienmäßig Platz für 25 Millimeter Reifen, in vielen Fällen passen auch 28 Millimeter Versionen. Solche Entscheidungen unterstreichen die Zielrichtung: maximale Performance auf der Bahn, bei reduziertem Wartungsaufwand. Der Lenker misst 40 Zentimeter, Reach 96 Millimeter, Drop 125 Millimeter und 5 Grad Flare. Die Vorbauten sind 90 bis 100 Millimeter lang. Die Carbon‑Sattelstütze mit 20 Millimeter Versatz erlaubt präzise Sitzpositions‑Anpassung.

Komponenten und Cockpit

Wer das Joker bestellt, sollte die Versandbedingungen beachten: Bestellungen an Geschäftstagen vor 12:00 Uhr Eastern Standard Time werden noch am selben Tag verschickt, danach am nächsten Geschäftstag. Der Standard‑Transit per Bodenlieferung beträgt etwa ein bis fünf Tage. Für den Versand zur Heimmontage berechnet Priority UPS Ground 30 Dollar; wer eine Abholung bevorzugt, kann das fertig montierte Rad im Tribeca‑Showroom in New York City abholen (130 Dollar). Alternativ bietet das Unternehmen professionelle Montage durch eine lokale Werkstatt für 145 bis 220 Dollar an. Diese Optionen zeigen, dass das Fahrrad zwar transportabel ist, aber für maximalen Einsatz mit fachkundiger Montage am besten aufgehoben scheint. Käufer sollten zudem bedenken, dass das Joker ohne Pedale und ohne Bremsen ausgeliefert wird; eine finale Abstimmung, einschließlich Passform und Übersetzung, erfordert Zeit auf der Bahn.

Versand und Montage

Ein tieferer Blick auf das 70er Kettenblatt erklärt, warum das Joker so polarisiert: Es dient zugleich als visuelles Zentrum und als technische Lösung, um eine sehr große Übersetzung bei gleichbleibender Trittfrequenz zu erzeugen. In Verbindung mit dem 22er Ritzel entsteht eine Entfaltung, die Sprints und hohe Endgeschwindigkeiten begünstigt; für Rennen, bei denen lange, schnelle Antritte gefragt sind, ist das ein klarer Vorteil. Der Gates CDX‑Riemen ergänzt diese Logik, weil er eine performanceorientierte, reaktionsschnelle Kraftübertragung bietet — ohne die üblichen Nachteile einer Kette wie Rost oder Schmierstoffe. Für Bahnfahrer bedeutet das: weniger Ablenkung durch Technik, mehr Kontrolle über Tritt und Linienwahl. Die Kombination aus rund 7,3 Kilogramm Gewicht, steifer 6061‑Aluminium‑Konstruktion und tiefen Carbonfelgen zielt darauf ab, das Rad schnell zu beschleunigen und stabil durch Kurven zu führen.

Ein Blick auf die Kernidee

Zusammengefasst ist das Joker ein kompromissloses Werkzeug für Fahrer, die auf der Bahn kompromisslose Leistung suchen: eine klare Spezialisierung, die wenig Spielraum für Alltagsgebrauch lässt, dafür aber in seinem Bereich überzeugt. Vorteile sind die wartungsarme Gates‑CDX‑Riemenübersetzung, die monumentale 70er‑Optik vorn, das geringe Gewicht und die aerodynamisch orientierten Laufräder. Nachteile ergeben sich zwangsläufig aus dem Zweck: kein Bremssystem in der Serienkonfiguration, fehlende CPSC‑Zertifizierung und die Notwendigkeit, das Rad auf einer Rennstrecke zu bewegen. Das Joker passt vor allem zu Sprintern und Bahn‑Enthusiasten. Mit 70×22‑Serienübersetzung, 60 mm Felgen, 700×25 Reifen und rund 7,3 Kilogramm ist es eindeutig auf Bahn‑Performance ausgelegt. Für den Einsatz auf Velodromen konzipiert und ohne Straßenzulassung. Vorsicht empfohlen.

Preis: 1.299,00 US‑Dollar.

Bilder: Hersteller

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