Das Storck Aero3 tritt als klares Zeitfahrrad für jene an, die Geschwindigkeit suchen, ohne auf die Agilität eines Rennrads verzichten zu wollen. Konzipiert als Triathlonmaschine, betont es konsequent schnelles Vorankommen: Gemäß der Herstellerangaben ist „langsam fahren ein No‑Go“. Auffällig ist das geringe Gewicht von 8,9 kg bei kompletter Ausstattung mit Scheibenbremsen – ein Wert, der die Grenze zwischen Aerodynamikfokus und klettertauglicher Leichtigkeit verschwimmen lässt. Die unverwechselbare Kombination aus steiler Geometrie, kurzem Hinterbau und einem spezifisch geformten Aero‑Cockpit macht das Modell zu einer spannenden Option für ambitionierte Zeitfahrer und Triathletinnen, die auf direkte Reaktionen und Performance Wert legen.
Das Storck Aero3, ein schnelles Zeitfahrrad für Triathleten und Zeitfahrer. (Foto: Hersteller)
Design, Ergonomie und Sitzposition
Die Integration von Sattelstütze und Lenkerunit folgt dem klaren Ziel: niedriger Luftwiderstand und komfortable Position über lange Distanzen. Die Storck Aero3 Carbon‑Sattelstütze arbeitet mit dem Fizik Triath Transiro Mistica Kium als Serienbestückung – eine Kombination, die auf Komfort im Auflieger und optimierte Druckverteilung ausgelegt ist. Die Extensions sind so gestaltet, dass sie eine entspannte Handhaltung erlauben; gleichzeitig sind die Schalter in die Extensions integriert, was schnelle und ergonomische Schaltvorgänge ohne Positionswechsel erlaubt. Das Cockpit‑Konzept (Storck Aero3 Unit 31,8 mm) unterstützt eine saubere Linie und aufgeräumte Kabelführung – wichtig für Zeitfahrende, die sowohl Aerodynamik als auch Bedienbarkeit schätzen.
Detailaufnahme des Aerolenkers mit integrierten Schaltgriffen und Aufliegerpolstern des Storck Aero3. (Foto: Hersteller)
Agiles Handling trotz Aero‑Fokus
Das Aero3 reagiert „eher wie ein Rennrad“ – das ist den technischen Daten zu entnehmen und erklärt sich durch den steilen Lenkwinkel von rund 73°, der die Lenkung lebendig macht. In Kombination mit dem relativ kurzen Kettensteg von 387 mm ergibt sich ein sehr direktes Fahrverhalten, das schnelle Linienwechsel und präzise Kurskorrekturen erlaubt. Für Athletinnen und Athleten mit Vorliebe für direkte Lenkung bietet das Modell dadurch ein vertrautes Gefühl, das die Distanzkontrolle erleichtert: im Windschatten einer Dreiergruppe genauso wie im Zeitfahrmodus auf flachen Strecken. Die verbauten Storck Zeitjaeger Comp 55R‑Laufräder unterstützen die Balance aus Aeroeffekt und Agilität.
Detailaufnahme des Vorderrads mit Scheibenbremse und des Rahmens eines Storck Aero3 Zeitfahrrads. (Foto: Hersteller)
Steifigkeit, Bergverhalten und Stabilität
Die Rahmenkonstruktion zielt auf spürbare Steifigkeit ab: Auf schnellen Abfahrten vermittelt der Rahmen laut Daten eine ausgeprägte Präzision, bergauf entfaltet sich die Kletterfreude. Die kurzen Kettenstreben sind dabei ein Schlüssel: Sie erhöhen die Tretlagersteifigkeit und verbessern die Kraftübertragung beim Beschleunigen und im Wiegetritt. Diese Eigenschaften sind gerade für Triathletinnen und Triathleten nützlich, die im Wettkampf auf dem Rad immer wieder kraftvolle Sprints setzen müssen. Gleichzeitig sorgt das Gesamtpaket aus Rahmenaufbau, Gabel und Geometrie für ein sicheres Gefühl bei hohen Geschwindigkeiten.
Nahaufnahme des aerodynamischen Rahmens mit roten und schwarzen Akzenten (Foto: Hersteller)
Komponenten und technische Ausstattung
Das Aero3 kommt serienmäßig mit der SRAM Red D1 AXS 1×12‑Schaltgruppe und einer 50‑Zähne‑Kurbel, kombiniert mit einer 10–33‑Kassette. Das 1×12‑Setup reduziert die Komplexität, spart Gewicht und schafft eine klare, wartungsarme Lösung für Zeitfahren und Triathlonrennen. Bremsen sind SRAM Red Disc 160/160 mm, was für sichere Verzögerung auch bei längeren Abfahrten stehen soll. Als Reifenserie sind Continental Grand Prix SL in 25 mm montiert, eine Wahl, die Aerodynamik, Rollwiderstand und Pannenschutz in Einklang bringen will. Lenkerband aus schwarzer Mikrofasern und die Custom‑Colour‑Option unterstreichen die Individualisierbarkeit des Auftritts.
Größenwahl und Geometriehinweise
Die Geometriedaten zeigen eine klare Abstufung von XS bis XL mit effektiven Oberrohren (TT EFF) von 500 mm (XS) bis 580 mm (XL). Stack‑ und Reach‑Werte variieren entsprechend und bieten so Möglichkeiten, eine präzise Passform für Körpergrößen zwischen etwa 160 cm und 203 cm abzubilden. Die Sitzrohrwinkel liegen zwischen 76° und 78°, die steilen Winkel unterstützen eine vorteilhafte Vorwärtsposition für das Zeitfahren. Empfohlene Kurbelarmlängen reichen von 170 mm bis 175 mm je nach Rahmengröße – ein Detail, das bei der Bike‑Fitting‑Planung beachtet werden sollte. Die klare Größenempfehlung hilft beim Matching von Körpergröße und optimaler Vorwärtsposition.
Fazit
Das Storck Aero3 verbindet aerodynamische Zielsetzung mit dem präzisen, direkten Handling eines Rennrads. Wer ein Triathlonrad sucht, das nicht nur auf flachen Zeitfahrstrecken schnelle Zeiten ermöglicht, sondern auch in wechselndem Gelände und beim Klettern überzeugt, findet hier eine durchdachte Lösung: leichte Gesamtmasse, ausgeprägte Steifigkeit, ein ergonomischer Auflieger mit integrierten Schaltern und eine hochwertige, elektronische 1×12‑Ausstattung. Die Balance aus Komfort im Auflieger und Rennrad‑ähnlicher Agilität macht das Aero3 zu einer starken Wahl für leistungsorientierte Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Effizienz und Kontrolle legen. Preis: 5.999,00 € inkl. MwSt. zuzüglich Versand; Verfügbarkeit: sofort, Lieferzeit: 3–4 Wochen.
Bilder: Hersteller
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