Der Magnotal zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die sich nicht auf eine Disziplin festlegen wollen. Entwickelt für Bedingungen von staubtrocken bis matschig und für Untergründe von hart und lose bis tief aufgeweicht, versteht sich dieser Reifen als Lösung für alle, die auf wechselndem Terrain unterwegs sind – vom Cross-Country-Loop bis zur rauen Trail-Abfahrt.
Profil und Einsatzbereich: Dominate wherever you ride
Herzstück des Magnotal ist das neu gestaltete Profil. Im Zentrum sitzen vergrößerte Stollen, kombiniert mit einem größeren Negativprofil. Auf dem Trail bedeutet das: mehr definierte Kanten, die sich in gemischte Böden krallen, statt wegzurutschen. Gerade auf wechselnden Passagen – mal hart, mal lose, dazwischen Wurzelteppiche – sorgt diese Gestaltung für eine berechenbare Interaktion mit dem Untergrund, was insbesondere beim Bremsen und Klettern spürbar ist.
In der Transition-Zone, also dem Übergangsbereich zwischen Mittel- und Schulterstollen, wurden die Blöcke neu angeordnet und geformt. Ziel ist ein gleichmäßiger, stabiler Halt in komplexem Gelände. Dieser Teil des Profils entscheidet oft darüber, ob das Rad in Schräglage plötzlich wegknickt oder kontrolliert auf die Schulterstollen übergibt. Der Magnotal setzt hier klar auf Stabilität.
Schulterstollen, Karkasse und Pannenschutz im Gelände
Die Schulterzone zeigt verstärkte und vergrößerte Stollen mit zusätzlichen Lamellen. Das richtet sich an Trail-Fahrer und Down-Country-Piloten, die aggressiv in Kurven drücken. Mehr Volumen und zusätzliche Einschnitte bedeuten mehr mechanischen Grip und ein definierteres Einlenkverhalten, insbesondere auf nassen Wurzeln oder losem Geröll. Die Kurvenstabilität gehört damit zu den prägenden Merkmalen des Magnotal.
Die Trail Casing-Konstruktion setzt auf eine einlagige, zugleich robuste Karkasse. Sie ist auf Anpassungsfähigkeit und Bodenadaption ausgelegt, was im ruppigen Gelände für spürbare Traktion sorgt. Verstärkte Seitenwände und eine verstärkte Krone sollen den Reifen für anspruchsvolles Trail- und Gelände-Fahren rüsten und Pannenrisiken reduzieren. Tubeless Ready und hookless-kompatibel durch Aramid-Kern und optimiertes Design im Fußbereich, lässt sich der Magnotal zeitgemäß mit niedrigen Drücken fahren – ein klarer Vorteil für Down-Country- und Trail-Einsätze.
Grip Compound, Soft Compound und ein faszinierendes Detail
Beim Gummi setzt der Magnotal auf zwei unterschiedliche Mischungen. Das Grip Compound ist für modernen Cross-Country-, Down-Country-, Trail- und Gravel-Einsatz ausgelegt und soll die Balance zwischen Traktion und Rollwiderstand liefern. Damit empfiehlt sich der Reifen für Allrounder, die viel klettern, technisch abfahren und dazwischen auch längere Transferetappen fahren.
Für abfahrtsorientierte Trail- und Enduro-Fahrten steht das Soft Compound bereit. Diese Mischung kombiniert hohen Grip mit immer noch gutem Rollwiderstand und kann als vordere und hintere Option für maximale Traktion oder nur vorne für eine klassisch abgestufte Kombination genutzt werden – ideal für Trail- und All-Mountain-Bikes.
Faszinierend ist das Zusammenspiel aus vergrößerten Schulterstollen und Soft Compound: In steilen Sektionen oder tiefen Anliegern verzahnt sich der Magnotal regelrecht mit dem Boden, während die nachgiebige Mischung Mikrobewegungen dämpft, statt sie an Fahrwerk und Fahrer weiterzugeben. So entsteht ein Reifen, der vor allem in Kurven und technisch anspruchsvollen Passagen seine Stärken voll ausspielen will.
Bilder: Hersteller



