Das SPIN W2M wiegt 11,27 Kilogramm. Für ein Aluminium-Rennrad mit Scheibenbremsen ist das ein vernünftiges Gewicht. Innenverlegte Züge, mechanische Scheibenbremsen und Shimano Claris 2×8 – die Bauteile greifen sauber ineinander. Das Rad richtet sich an Fahrer, die zügig unterwegs sein wollen, ohne sich in eine extrem gestreckte Position zu zwingen. Genau das ist sein Charakter. Es bleibt sportlich effizient und denkt gleichzeitig längere Tage im Sattel mit.

11,27 Kilogramm sind alltagstauglich. Die interne Kabelführung sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Optik. Sie schützt die Züge vor Dreck und Nässe. Gerade wenn das Wetter umschlägt oder die Straße mit Splitt und Schlaglöchern gespickt ist, merkst du den praktischen Nutzen sofort.
Ein Rennrad, das Sport und Alltag nicht trennt

Die Geometrie macht den Unterschied. Endurance-Auslegung mit deutlich reduzierter Oberkörperstreckung. Rücken, Nacken und Schultern werden spürbar entlastet. Viele Räder setzen alles auf Aggressivität und tiefes Cockpit. Das SPIN W2M bleibt sportlich, behandelt Komfort aber nicht als Beiwerk.
Auf langen Touren oder rauem Asphalt merkst du es in der Haltung zuerst. Nach zwei, drei Stunden entscheidet oft nicht das Gewicht, sondern wie entspannt du noch sitzen kannst. Eine ergonomischere Position erweitert den Einsatzbereich deutlich. Das Rad passt zu Leuten, die nicht nur den Sprint zum Ortsschild suchen, sondern auch die dritte und vierte Stunde im Sattel.
Die Geometrie als eigentliche Besonderheit

Endurance-Geometrie und sportliche Straßenorientierung in einem Paket. Auf dem Papier klingt das unspektakulär. In der Praxis ist es relevant. Rennräder leben vom Versprechen von Geschwindigkeit. Auf längeren Distanzen entscheidet aber oft nicht der schärfste Antritt, sondern wie lange du das Tempo sauber halten kannst. Eine natürlichere Sitzposition hält die Bewegung ökonomischer. Das Rad wird eher zum zuverlässigen Begleiter für ausgedehnte Touren als zum puren Intervallgerät.
Antrieb mit klarer Ausrichtung auf Praxis

Shimano Claris R2000 2×8. Schalthebel, Umwerfer und Schaltwerk aus der Gruppe, dazu eine 11–32 Kassette und eine Prowheel-Kurbel mit 50/34. Die Übersetzung deckt beide Welten ab: dynamische Anstiege und zügige Passagen im Flachen. Genau diese Bandbreite beschreibt das Rad am besten.
Im Rennradbereich ist so eine Abstufung wertvoll, wenn du nicht nur bei Idealbedingungen trainierst. Mit 50/34 und 11–32 kommst du vernünftige Berge hoch und hältst auf flachen Abschnitten sportliches Tempo. Die Schaltung arbeitet präzise. Saubere Gangwechsel helfen, Kadenz und Rhythmus über lange Strecken zu halten. Das zählt im Alltag deutlich mehr als große Sprüche über Race-DNA.
Für Anstiege und Tempoabschnitte gemacht

Der Antrieb passt geschlossen zum Gesamtkonzept. Das SPIN W2M will weder reines Kletterrad noch reiner Aero-Sprinter sein. Es soll auf wechselndem Terrain funktionieren. Die optimierte Steifigkeit sorgt für eine effiziente Kraftübertragung. Das fügt sich nahtlos ein.
Kontrolle, Komfort und ein robuster Auftritt

Mechanische Scheibenbremsen von NUTT mit Doppelkolben. Sie verzögern auch bei Nässe oder Schmutz zuverlässig. Wer bei jedem Wetter rausfährt, braucht genau dieses Vertrauen – nicht nur bei trockenem Asphalt. Scheibenbremsen gewinnen hier ihren echten Alltagswert.
Dazu kommen INNOVA-Reifen in 700x28C. Sie dämpfen Vibrationen spürbar und sind pannensicher. 28 Millimeter sind im aktuellen Rennradbereich ein gutes Maß: noch straßenorientiert, aber mit genug Volumen, damit rauer Asphalt nicht sofort in den Rücken fährt. Zusammen mit den ROCKBROS Aluminium-Laufrädern, dem ROCKBROS-Rennradsattel, der ROCKBROS Aluminium-Sattelstütze und dem 31,8er Aluminium-Lenker ergibt sich ein solides, rundes Paket. Die Größen sind praxisnah gewählt: S mit 460 Millimetern für 160 bis 175 Zentimeter, M mit 490 Millimetern für 170 bis 185 Zentimeter und L mit 520 Millimetern für 170 bis 190 Zentimeter. Die Sattelstütze hilft bei der Feinabstimmung von Sitzposition und natürlicher Haltung. Zulässiges Gesamtgewicht liegt bei 100 Kilogramm inklusive Fahrrad, Fahrer und Gepäck. Das SPIN W2M 700C kostet 749,00 Euro.
FAQ
Für wen eignet sich das SPIN W2M 700C Rennrad besonders?
Das SPIN W2M passt besonders zu Einsteigern und sportlichen Alltagsfahrern, die ein gutmütiges, vielseitiges Rennrad suchen. Die Endurance-Geometrie sorgt für eine deutlich weniger extreme Sitzposition als bei reinen Race-Modellen. Auf längeren Strecken entlastet das Rücken, Schultern und Nacken spürbar. Gleichzeitig bleibt das Rad klar auf Tempo und Asphalt ausgelegt. Wer sowohl längere Touren als auch regelmäßige Fitness- und Trainingsausfahrten plant, bekommt hier ein ausgewogenes Rad ohne große Schwächen.
Wie schlägt sich das Rennrad im Alltag und bei wechselhaftem Wetter?
Im täglichen Einsatz wirkt es stimmig, weil die Ausstattung nicht nur auf reines Tempo, sondern auch auf praktischen Nutzen ausgelegt ist. Die mechanischen Scheibenbremsen geben bei Nässe oder schmutziger Fahrbahn verlässliche Kontrolle. Die 700x28C-Reifen schlucken Unebenheiten merklich besser und erhöhen den Komfort auf rauem Asphalt. Interne Kabelführung hält Schmutz und Feuchtigkeit von den Zügen fern. Zusammen ergibt das ein Rad, das du auch bei schlechtem Wetter ohne große Umstände regelmäßig bewegen kannst.
Ist das Preis-Leistungs-Verhältnis des SPIN W2M überzeugend?
Für 749 Euro bekommst du ein durchdachtes Paket. In dieser Klasse gibt es kein ultraleichtes Highend-Rad – und genau das will das SPIN W2M auch nicht sein. Stattdessen liefert es einen soliden Aluminiumrahmen, komfortable Geometrie, funktionierende Claris-Komponenten, mechanische Scheibenbremsen und straßentaugliche 28C-Reifen. Entscheidend ist die Ausgewogenheit des gesamten Konzepts. Wer ein bezahlbares Rennrad sucht, das sportlich fährt, aber gleichzeitig alltagstauglich, kontrollierbar und langstreckentauglich bleibt, findet hier eine runde Lösung.
Bilder: Hersteller




