Der Schlauchreifen gilt seit Jahren als feste Größe im Profipeloton und steht sinnbildlich für klassische Handarbeit mit Nadel und Faden. Er richtet sich klar an Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer, die bei Wettkämpfen und ambitionierten Trainingsfahrten keine Kompromisse eingehen wollen – weder bei Pannensicherheit noch bei Geschwindigkeit.
Schlauchreifen für den Renneinsatz ohne Kompromisse
Der Continental Competition Schlauchreifen ist für 28-Zoll-Laufräder (622 mm) konzipiert und speziell für den Einsatz auf der Straße ausgelegt. Mit Reifenbreiten von 22 mm und 25 mm bedient er sowohl klassische Zeitfahr- und Bergradsätze als auch moderne Set-ups mit etwas mehr Komfort und Reserven in Kurven. Die empfohlene Druckspanne von 8 bis 12 bar zeigt deutlich, wohin die Reise geht: maximale Effizienz beim Rennradfahren.
Wichtig für den Einbau: Als Schlauchreifen lässt sich der Competition nur auf dafür vorgesehenen Felgen montieren, in der Regel mit Schlauchreifenkitt. Wer von Draht- oder Faltreifen kommt, muss sich auf diese andere Art der Montage einlassen, wird im Gegenzug aber mit einem sehr direkten Fahrgefühl belohnt. Mit 230 g (je nach Breite) bleibt das Gewicht im für Wettkampfreifen typischen Bereich, ohne auf Schutzschichten zu verzichten.
BlackChili Compound als Schlüssel zum Fahrgefühl
Die wohl faszinierendste Eigenschaft des Continental Competition Schlauchreifen ist die Gummimischung. Das BlackChili Compound wird ausschließlich in Deutschland hergestellt und gilt als zentrale Technologie hinter dem Fahrgefühl dieses Reifens. Gegenüber herkömmlichen, silikabasierten Mischungen soll der Rollwiderstand um rund 26 Prozent reduziert sein, gleichzeitig wird etwa 30 Prozent mehr Grip angegeben. Im Rennalltag bedeutet das: höheres Tempo bei gleicher Leistung und mehr Reserven in Kurven, beim Anbremsen und auf nassem Asphalt.
Bemerkenswert ist zudem, dass die Mischung nicht auf kurze Spitzenleistung ausgelegt ist, sondern auf konstante Performance vom ersten bis zum letzten Kilometer. Gerade Vieltrainierende und Langstreckenfahrer profitieren von dieser Langlebigkeit, weil sich das Fahrverhalten des Reifens über seine Einsatzzeit hinweg berechenbar anfühlt. In der Praxis ist dies ein entscheidender Faktor, wenn Rennen über viele Stunden gehen oder die Trainingsumfänge hoch sind.
Vectran Breaker und Konstruktion für den harten Alltag
Unter der Lauffläche des Continental Competition Schlauchreifen arbeitet der Vectran Breaker als Pannenschutzlage. Vectran wird aus einer Flüssigkristall-Polymerfaser hergestellt und zu einem thermoplastischen Multifilament-Garn verarbeitet. Das Material ist schnittfester als Aramid, besitzt das Fünffache der Zugfestigkeit von Stahl und bleibt dabei leichter als vergleichbare Nylonfasern. Diese Eigenschaften behält Vectran auch unter widrigen Witterungsbedingungen, was den Reifen für den ganzjährigen Einsatz interessant macht.
Die Karkasse mit 60 TPI/EPI bildet den Kompromiss zwischen Robustheit und geschmeidigem Abrollen, wie er im Renneinsatz oft bevorzugt wird. In Kombination mit der BlackChili-Mischung und der Vectran-Schutzlage ergibt sich ein Schlauchreifen, der auf unterschiedlichsten Rennkursen weltweit seine Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat und prominente Fahrer häufig bis ins Ziel begleitet. Der Continental Competition Schlauchreifen ist als schwarzes Modell erhältlich.
Der Preis des Continental Competition Schlauchreifen variiert je nach Händler und Ausführung und liegt im gehobenen Bereich für Rennrad-Schlauchreifen.
Bilder: Hersteller



