Das Böttcher Dakkar Diamant zielt klar auf den Alltag: raus aus dem Büro, hinein ins Stadtgetümmel, zum Einkauf oder ins Café. Der CrMo-Rahmen mit Diamant-Form bildet die solide Basis, dazu kommen 28-Zoll-Laufräder und eine auf lange Haltbarkeit ausgelegte Ausstattung. Mit einer zulässigen Gesamtbelastung von bis zu 150 Kilogramm richtet sich das Rad ausdrücklich auch an schwerere Fahrerinnen und Fahrer oder an Menschen, die mit Gepäck unterwegs sind – etwa mit voll beladenen Packtaschen am Gepäckträger.
Rahmen, Komfort und Alltagstauglichkeit des Böttcher Dakkar
Der Stahlrahmen und die CrMo-Gabel bringen das Rad ab 15,9 Kilogramm auf die Waage – kein Leichtgewicht, aber sehr passend für ein robustes Alltagsrad. Die Geometrie mit 71 Grad Steuerwinkel und je nach Rahmengröße 72,5 bis 74 Grad Sitzwinkel zielt auf eine ausgewogene, leicht sportliche, aber alltagstaugliche Sitzposition. Stack-Werte zwischen 592 und 648 Millimetern sowie Reach zwischen 411 und 436 Millimetern zeigen: Das Dakkar ist eher lang und stabil ausgelegt, was auf der schnellen Pendelstrecke Sicherheit gibt.
Lenker und Vorbau stammen von ergotec, der Low-Riser-Lenker in Kombination mit dem Crab-2-Vorbau bietet genügend Kontrolle im Stadtverkehr. Die Ergon-GP1-Griffe verbessern den Komfort an langen Tagen im Sattel. Der Selle Royal Vaia Athletic Sattel passt zur Ausrichtung als Fitness- und Pendelrad, ohne in den Komfortbereich eines Sofas abzurutschen. Die Rahmenfarbe 2026-winterweiß setzt das Rad visuell eher zurückhaltend in Szene, was im Alltag oft praktischer ist als auffällige Lackierungen.
Antrieb, Beleuchtung und faszinierendes Detail Gates-Kompatibilität
In der Basisversion arbeitet am Böttcher Dakkar Diamant ein Shimano-Deore-30-fach-Antrieb. Mit Deore-T6000-Schaltwerk, Umwerfer und Schalthebeln sowie HG500-Kassette und HG54-Kette ist die Ausstattung klar touring-orientiert. Die 175-Millimeter-Kurbelarme bieten gute Hebelwirkung, auch wenn es am Arbeitsweg einmal steiler wird. Gebremst wird mit Shimano Deore T6000 und 160-Millimeter-Scheiben vorne wie hinten – ein Setup, das für typischen Stadt- und Toureneinsatz reichlich Reserven bereithält.
Spannend ist vor allem die Vielseitigkeit des Rahmens. Er ist ausdrücklich Gates-kompatibel ausgeführt, sodass sich das Dakkar in den höheren Preisstufen auch mit Riemenantrieb konfigurieren lässt. In Verbindung mit der Rohloff Speedhub 500/14 oder der Shimano Alfine 11 entsteht so ein fast wartungsfreies Pendler-Rad, das Regen, Winterbetrieb und viele Alltagskilometer gelassen wegsteckt. Gerade Vielfahrer profitieren davon, seltener Ketten zu wechseln und sich weniger um Pflege zu kümmern.
StVZO-Ausstattung und Preisstruktur des Böttcher Dakkar
Für den Alltag wichtig: Die Lichtanlage ist mit einem Nabendynamo Shimano DH-UR700-3D kombiniert. Vorne leuchtet ein busch+müller Eyc T senso plus, hinten ein busch+müller Mini plus – beide sind für den Stadtverkehr gut geeignet. SKS-Blumels-45-Schutzbleche halten Spritzwasser zuverlässig ab, der Racktime-Lightit-2.0-Tour-Gepäckträger mit Snapit-2.0-Kompatibilität macht das Rad taschen- und korbtauglich. Ständer (Hebie Fix 18), Klingel Glocke Charly und die Schwalbe-Marathon-Efficiency-Performance-Bereifung runden das Pendler-Paket ab.
Das Böttcher Dakkar Diamant beginnt preislich bei 2.299 Euro mit Shimano Deore 3×10. Darüber rangieren unter anderem die Alfine-8-Variante ab 2.399 Euro, die Alfine-11-Variante ab 2.699 Euro sowie die Versionen mit Riemen oder Rohloff-Nabe – bis hin zum Dakkar mit Rohloff Speedhub 500/14 Gates ab 3.899 Euro. Damit deckt das Modell eine breite Spanne vom gehobenen Alltagsrad bis zum hochwertigen, nahezu wartungsarmen Premium-Pendler ab.
Bilder: Hersteller



