Das AM AllMountain ist als Alleskönner konzipiert: ein einziges Bike, das Tourenfahrer und Vollblut-Biker gleichermaßen bedienen soll. Die Konstruktion setzt auf eine ausgewogene Geometrie und bietet wahlweise 150 oder 160 Millimeter Federweg, kombiniert mit einem Mullet-Laufrad-Setup (Vorderrad 29 Zoll, Hinterrad 27,5 Zoll). Diese Kombination verspricht mehr Traktion im Gelände, souveräne Kontrolle bergab und eine effiziente Kletterperformance. Wesentlich für das Gesamtkonzept ist die sensibel ansprechende Hinterbau-Kinematik mit hoher Endprogression, die Reserven bietet, wenn es steil und schnell wird. Zusätzlich sorgen Schutzschichten an Unterrohr, Sitzrohr und Kettenstrebe dafür, dass das Bike rauen Einsätzen standhält. Die Kompatibilität mit der Bosch Flow App erlaubt Anpassungen für Antrieb und Fahrmodi.
Vielseitiges Konzept
Nahaufnahme des Rahmens mit Federung und Laufrad (Foto: Hersteller)
Das Mullet-Setup kombiniert vorne ein 29-Zoll-Laufrad mit einem kleineren 27,5-Zoll-Hinterrad. In der Praxis bedeutet das: Das vordere Rad rollt leichter über Wurzeln und Hindernisse, während das kleinere Hinterrad das Bike wendiger macht und das Beschleunigen aus Kurven erleichtert. Fahrer profitieren so von mehr Grip an der Front und einem agilen Heck für schnelle Richtungswechsel. In Verbindung mit der Wahl zwischen 150 und 160 Millimeter Federweg lässt sich das Fahrwerk auf den Einsatz abstimmen – laufruhiger für lange Touren oder spielerischer für fordernde Abfahrten. Beim Topmodell AM 9.0 kommen abgestimmte Reifen zum Einsatz: vorne Schwalbe Albert 29 x 2,5 Zoll, hinten Schwalbe Hans Dampf 27,5 x 2,6 Zoll.
Mullet‑Geometrie erklärt
Nahaufnahme der Hinterradaufhängung und des Markenlogos (Foto: Hersteller)
Das Zusammenspiel aus Mullet-Geometrie und der Hinterbau-Kinematik mit hoher Endprogression macht das Bike aus. Ein großes Vorderrad (29 Zoll) stabilisiert bei hohen Geschwindigkeiten und verbessert die Spurtreue. Das kleinere Hinterrad (27,5 Zoll) reduziert das Trägheitsmoment, macht das Rad wendiger und erleichtert explosive Beschleunigungen. In Kombination mit sensibel ansprechender Federung entsteht präzise Lenkung, viel Grip vorn und eine Hinterhand, die Stöße schluckt, aber bei harten Einschlägen progressiv Widerstand aufbaut. Besonders auf technischen Abfahrten zahlt sich dieses Konzept aus; mit 150 oder 160 Millimeter Federweg lässt sich die Balance zwischen Komfort und Reserve einstellen.
Bosch‑Antriebe und Akkus
Nahaufnahme deröffnungsschrift „M1 SPORTTECHNIK“ auf dem Rahmen eines Mountainbikes. (Foto: Hersteller)
Das AM bietet mehrere Bosch-Antriebe, sodass die Charakteristik des Bikes je nach Motor variiert: Der Bosch SX liefert 60 Newtonmeter und rund 600 Watt Leistung bei niedrigem Gewicht und eignet sich für sportliche Touren; der Bosch PX steigert das Drehmoment auf 90 Newtonmeter (ca. 700 Watt) und ist für Abenteuer sowie den Alltag ausgelegt. Für anspruchsvolle Allmountain-Einsätze stehen die Bosch CX-Varianten bereit: CX und CX Race bringen 100 Newtonmeter und bis zu 750 Watt, die CX Speed erlaubt S‑Pedelec-Tempo bis 45 km/h. Die maximale Systembelastung beträgt 150 Kilogramm Gesamtgewicht, bei S‑Pedelec reduziert auf 130 Kilogramm. Akkus reichen von 400 Wh (ca. 2,0 kg, 40–80 km) über 600 Wh (ca. 3,0 kg, 70–120 km) bis 800 Wh (ca. 3,9 kg, 100–160 km) sowie optional 250 Wh Range Extender (+30–50 km).
Modelle und Ausstattung
Detailaufnahme des Hinterrads mit Kette und Kassette, ausgestattet mit Gepäckträger und Schutzblech. (Foto: Hersteller)
Die Modellpalette reicht vom AM 3.0 über das AM 6.0 bis zum AM 9.0, wobei jedes Modell seine eigene Ausrichtung hat. Das Einstiegsmodell AM 3.0 bietet 150 Millimeter Federweg vorn und hinten, eine FOX 36 AWL Sport HD-Gabel sowie einen FOX Float Rhythm-Dämpfer; Shimano Deore Di2 12‑Gang‑Schalthebel und ein XT Di2‑Schaltwerk sowie FSA‑Aluminiumkurbeln halten das Gewicht ab 20,80 Kilogramm. Das AM 6.0 steigert den Anspruch mit 160 Millimeter Federweg, FOX 36 Performance GRIP-Gabel, FOX Float X Performance-Dämpfer, XT Di2-Schaltwerk und Magura MT5-Bremsen; Gewicht ab 20,50 Kilogramm. Das Topmodell AM 9.0 reduziert Gewicht auf rund 19,50 Kilogramm und setzt auf FOX Factory-Fahrwerk, XTR Di2-Schaltung sowie DT Swiss Laufräder. Alle Modelle haben 34T-Kettenblätter (S‑Pedelec 44T) sowie eBike-spezifische Ketten; Kurbeln reichen bis zur Carbon-Ausführung des 9.0. Bremsen variieren nach Ausstattung.
Rahmen, Schutz und Fahrposition
Nahaufnahme des integrierten Ladeanschlusses am Unterrohr des AM Fahrradrahmens. (Foto: Hersteller)
Die Rahmenstruktur des AM ist auf Performance und Alltagstauglichkeit ausgelegt: Unterrohr, Sitzrohr und Kettenstrebe verfügen über Schutzschichten, die Geräusche dämpfen, Lackabplatzungen verhindern und den Hinterbau bei rauer Nutzung schützen. Die zentrale Fahrposition kombiniert einen steilen Sitzwinkel mit tiefem Schwerpunkt, was Effizienz beim Klettern mit Sicherheit auf Abfahrten verbindet. Die Hinterbau-Kinematik spricht feinfühlig an, bietet aber mit hoher Endprogression Reserven für harte Einschläge. Das macht das Bike geeignet für lange Touren und fordernde Gipfelstürme. Das Bike lässt sich anpassen: Drehmoment, Akku-Kapazität und Gewicht wählbar; Bosch Flow App bietet Feineinstellungen.
Warum das Mullet‑Setup fasziniert
Das AM spricht ein breites Publikum an: Tourenfahrer, die nach effizienten Klettereigenschaften suchen, und ambitionierte Trailrider, die Reserven und Kontrolle bei schnellen Abfahrten brauchen. Mit Gewichten ab etwa 19,50 Kilogramm (AM 9.0) bis rund 20,80 Kilogramm (AM 3.0) bleibt das Rad trotz robuster Ausstattung leichtfüßig bergauf. Bergab sorgen die abgestimmte Federung, die progressiv arbeitende Kinematik und die starken Bremsen in den höheren Ausstattungen für Souveränität. Wer das Bike für Alltag und Abenteuer nutzen will, kann zwischen verschiedenen Bosch-Motoren wählen – vom leichten SX bis zum kräftigen CX oder der 45-km/h-CX-Speed-Variante für S‑Pedelec-Zwecke. Die maximale Systemlast von 150 Kilogramm schafft Einsatzreserven. S‑Pedelec-Versionen nutzen andere Bremsen und erlauben 130 kg Systemlast.
Für wen eignet sich das AM
Unterm Strich zeigt das AM ein stringentes Konzept: ein anpassungsfähiges Allmountain‑Bike, das mit Mullet‑Geometrie, variablem Federweg und einer sensibel ansprechenden Hinterbau‑Kinematik sowohl lange Tage im Sattel als auch anspruchsvolle Trails meistern will. Schutzschichten an Unterrohr, Sitzrohr und Kettenstrebe erhöhen Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit; abgestimmte Komponenten sichern Trailperformance. Die Möglichkeit, Motor, Akku und Ausstattung dem Einsatzprofil anzupassen, macht das Rad zu einem vielseitigen Werkzeug für Tourenfahrer und Trailrider. Wer Klettereffizienz, Tempo‑Stabilität und Reserven in einem Paket sucht, findet hier eine Option. Dabei bleibt das AM bergauf leichtfüßig, mit Gewichten ab rund 19,5 Kilogramm beim Topmodell, und bergab bieten progressive Kennlinie und starke Komponenten Reserven für schnelles Fahren. Preise: AM 3.0 ab €3.594, AM 6.0 ab €4.494, AM 9.0 ab €6.594.
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